Personalarbeit neu oder nur anders?
Liebe Empfänger dieses Newsletters,
auch in der Personalarbeit halten Ansätze, die wir aus dem "Konzept Web 2.0" kennen, Einzug. Der Wissensaustausch, eine wichtige Komponente von Personalarbeit, steht dabei im Mittelpunkt.
Das Web 2.0 bietet Personalverantwortlichen viele Möglichkeiten, ihre Aufgaben effizienter, kostengünstiger und flexibler wahrzunehmen. Doch nicht alle Instrumente passen zur Kultur und Strategie des jeweiligen Unternehmens. Vor der Einführung eines neuen Dienstes sollten die Betriebe daher genau prüfen, welche Instrumente sich für ihre individuellen Bedürfnisse eignen. Von Personalarbeit 2.0 sprechen wir dann, wenn ausgewählte Werkzeuge und Dienste aus dem Web 2.0 bzw. deren Prinzipien zum Einsatz in der Personalarbeit kommen. So können Blogs in der internen Kommunikation, Flickr für das HR-Marketing, Personalsuche in XING, das Wissensmanagement auf Wikis und die Karriereplanung mit Hilfe von ePortfolios die Personalarbeit unterstützen. Daher meine ich, dass sich viele Web 2.0 Dienste (ob fremd-gehostet oder nicht) sehr gut für den Einsatz in Personalmanagement und –entwicklung eignen, wie die folgenden Aspekte überblicksmäßig zeigen:
• Rekruiting und Netzwerkpflege • Arbeitgeberimage • Einschulung • Weiterbildung • Kommunikation • Karriereplanung • Wissensmanagement • Personalverwaltung
Ich wünsche Ihnen viele kreative Ideen und noch viel Spaß mit dieser Ausgabe des Newsletters!
Mark Buzinkay
|
Trends: Head-Hunter in Social Networks
Soziale Netzwerke verbinden verschiedenste Menschen mit verschiedensten Interessen. Soziale Netzwerke könne für private Zwecke gepflegt werden, aber auch um berufliche Netze auszuweiten (z.B. auch innerhalb einer Firma). Damit übernehmen solche Netzwerk-Plattformen oftmals die Funktion von Customer Relationship Management Werkzeugen.
In der Personalarbeit sind solche soziale Netze vor allem im Bereich der Personalrekrutierung aber auch in der Image-Pflege wichtig. Auch im Bereich der Anbahnung von Kooperationen, Projekten und Outsourcing können solche sozialen Netzwerke interessant sein.
Für Head-Hunter sind Soziale Netzwerke wie XING oder LinkedIn ein wahres Paradies: eine kostenlose, höchst aktuelle und präzise Datenbank von Professionalisten, die Auskunft über ihre Person, ihre Motive, ihre Ziele und persönliche Interessensgebiete gibt. Und alles das, ohne die Daten selbst pflegen oder bezahlen zu müssen.
Aber auch andere Social Networks wie Facebook können für Head-Hunter interessant sein, z.B. für die Rekrutierung von Talenten aus dem Uni-Bereich. Facebook ist ja im Kern immer noch eine Gemeinschaft von Studenten und Uni-Absolventen.
Zahlreiche andere Nischen-Netzwerke existieren, meist als themen-spezifische Webseiten. Was früher einmal die Newslist war, ist heute ein Social Network, mit der Erweiterung, dass hier die Mitglieder im Mittelpunkt stehen (mitsamt ihrer Profile und Verbindungen). Es lohnt sich also, solche Nischen-Netzwerke auszumachen. Man wird sehr schnell die Wissensträger identifizieren können. 
Und nun viel Spaß beim Netzwerken!
|