Privatsphäre im Web
Liebe Empfänger dieses Newsletters,
Tagtäglich erstellen, veröffentlichen, transferieren wir teils persönliche, teils firmen-interne Daten über das Internet. Die Natur des Internet täuscht uns Anonymität und direkten Kontakt zu unseren Kommunikationspartner vor, die es leider so nicht gibt. Im Gegenteil, das Web in der heutigen Form bietet der Überwachung und dem Missbrauch von Daten mehr Möglichkeiten als je zuvor.
Privatssphäre, Datenschutz, Identitätsdiebstahl - nur drei Stichworte, die eines gemeinsam haben: Daten und Informationen über uns existieren in einem erschreckenden Ausmaß, und ihre Kombination in einem individuellen Profil ist dem einen oder anderen viel Geld wert. Der Umgang mit seinen Daten, aber auch das Wissen über deren Lagerung und Transport ist eine wichtige Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts. Ob wir auf der Schwelle zu einer "transparenten" Gesellschaft stehen oder nicht, vermag ich nicht zu sagen. Doch eines zeichnet sich ab: der Datenhunger der Gesellschaft und seiner Mitglieder nach "meinen" persönlichen Daten steigt mit den technischen Möglichkeiten. Leider auch ohne meine Zustimmung.
Nun gilt es also, das Heft in die eigene Hand zu nehmen und - analog zum Umweltschutz - möglichst wenig Datenabfall zu produzieren bzw. in den weiten des Internet zu verteilen. Und wenn schon, dann wohl überlegt.
Mark Buzinkay
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Privacy: ein paar wenige, aber nützliche Tipps

Neben der eigentlichen Datensicherheit geht es im Datenschutz um die Sicherung und den aktiven Umgang mit den eigenen Daten, offline wie online. Mit recht einfachen Verhaltensweisen kann man das Risikopotential eines Missbrauchs drastisch reduzieren:
- Legen Sie sich ein-zwei alternative eMail-Adressen bei Gratis-Providern wie Hotmail an
- Was von niemand gelesen werden soll, gehört nicht online – egal welcher Dienst verwendet wird
- Sichere Passwörter verwenden (siehe Abschnitt 4)
- Achten Sie darauf, welche persönlichen Daten für einen Transaktionsvorgang im Web notwendig sind und welche nicht. Weniger ist mehr, lautet hier das Motto.
- Nicht auf alles klicken, was sich bewegt – Pop-Up blocker im Browser aktivieren
- Den Besuch von Webseiten vor dem Besuch überlegen – bei Unsicherheit Ausführung von JavaScript im Browser deaktivieren
- auch Webseiten haben Qualitätskriterien
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